Ein famoser Abschied in die Sommerpause mit Tim Jaacks & And The Wiremen

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Tim Jaacks – Die kleinste Band der Welt

Barfuß betritt er die Bühne. In der Hand die Gitarre. Weitere Instrumente hat er nicht dabei. Und doch stellt er dem Publikum seine Band vor.
Seine Band. Damit meint Tim Jaacks seine Loop-Station, der er in erstaunlichem Maße Töne entlocken kann.  Tatsächlich hat man schon bald das Gefühl, sich im Konzert einer vollbesetzten Band zu befinden, anstatt einen einzelnen Sänger vor sich zu haben.  Und nicht nur die Töne stimmen.  Auch die Texte des Hamburger Sängers haben es in sich.  Mit gefühlvoller Stimme singt er über Erinnerungen, Geschehenes und Gesehenes, über Traurigkeit und Freude und schafft es dabei eine phänomenal entspannte und lockere Atmosphäre zu schaffen.DSC_7957
Wohin man sieht:  verträumte Blicke, geschlossene Augen und Köpfe, die sich rhythmisch im Takt der Lieder bewegen. Doch es wird nicht nur gesungen und geträumt. – Mit ironischen Sprüchen und kleinen Witzeleien bringt der Hamburger das Publikum  immer wieder zum Lachen und nimmt es so vollkommen für sich ein.
Die „kleinste Band der Welt“, hat überzeugt und erntet am Ende den wohlverdienten, begeisterten Applaus der Zuhörer!

Tim Jaacks – The smallest band on earth

He entered barefoot the stage, just carrying a guitar-  that’s all he needs. But still, he introduced his Band to the audience. With band he meant his loop-station. And actually you soon got the feeling of listening to a whole band.
Not only the notes, but also the lyrics were great . The Hamburger musician sang with a sentimental voice about happened and seen things, about sadness and joy. Tim Jaacks created a great easy going and loose atmosphere, everybody was drawn into that spell.
His ironic and small jokes made him even more liked by the audience.
‘The smallest Band on earth’ convinced and fully earned the thunderous applause!

And The Wiremen

DSC_8021Da war sie nun also, diese New Yorker Band, auf die alle sehnsüchtig gewartet hatten. Bereits ihr erster Eindruck ließ auf ihren urbanen Charakter schließen. So erinnerte ihr Erscheinungsbild beispielsweise an Coldplay und auch ihr selbstsicheres Auftreten auf der Bühne ließ auf einiges an Erfahrung und angereisten Kilometern schließen.
Als And The Wiremen zu spielen begann, lauschten alle gebannt den – für BandsPrivat eher ungewohnten – Klängen und waren, in ihrem Kleinstädtischen Geist, zunächst sehr damit beschäftigt der Band eine Kategorie zu verpassen. Schnell folgte jedoch die Erkenntnis, dass dies gar nicht so leicht möglich war. Das Spektrum, welches an die Ohren der Hörer vordrang war abwechslungsreich, wie experimentell und hatte Einflüsse aus gDSC_7987roßen Genres, wie Blues und Jazz aufzuweisen. Wer sich darauf einließ, der wurde gefangen genommen, und mitgenommen auf eine Reise durch traurig schöne Stunden, beschwingte Ausgelassenheit, New Yorker Clubs, kleine Bars und große Konzerthallen.
Sicher muss man eingestehen, dass And The Wireman ebenso großartig, wie polarisierend waren. Der ein oder andere fand zwar keinen Zugang zur Musik, musste deren Qualität jedoch eingestehen. Möglicherweise war ihr Eindruck für manchen „Großstädter“ doch zu groß.

And The Wiremen

DSC_8072There was these New Yorker band which we were longingly waiting for. The first impression already led to conclude to their urban character. Their appearance reminded for example of Coldplay and their confident behaviour on stage implied much experience and many travelled kilometres.DSC_7991
As AND THE WIREMEN startet to play all listened spellbound to their music which was quite unusual for BandPrivat and the audience with its provincial spirit tried to categorise the band. But it was quickly clear that this will be not easy. The wide range of music was divers, experimental and influenced by blues and jazz. Those who took part in the music was captured and taken to a journey of sad and beautiful hours, lively exuberance, clubs of New York, small pubs and big music hall. Surely, you have to admit that AND THE WIREMEN were amazing and polarizing. While the one or the other had no access to the music, the quality was great. Potentially, their impression was for some of the ‘city slickers’ to big.

Herzlichen Dank an Henryk für die schönen Fotos!